Radtouren

Verschiedene Veranstalter bieten nachfolgende Touren in Gruppen an. Natürlich kann man auch auf eigene Faust losradeln. Die Beschreibungen dienen lediglich einem ersten Eindruck und zur ersten Orientierung. Eine Karte oder ein GPS-Gerät mitzunehmen wäre auf jeden Fall sinnvoll. Und natürlich gibt es noch jede Menge weiterer wunderbarerer Pisten auf dieser wunderschönen Insel.


Neben der Vulkanroute

Westlich entlang der Vieja durchquert man mehrere Lavafelder und Weinberge. Einige Tourenveranstalter bieten einen Transfer hinauf zum Lano del Jable (1.250 m) an. Von hier aus geht es über den Rand des großen Bergrücken der Cumbre Vieja, der aus über 100 Vulkanen besteht. Der Endpunkt ist der Ort Los Canarios/Fuencaliente im Süden der Insel. Nach den anstrengenden Schotter- und Sandpisten fährt man die letzten 50 Kilometer nach Los Canarios nur noch bergab. Wenn man möchte kann man seine Radtour noch zu den beiden Vulkanen Teneguía und San Antonio fortsetzen.

Südspitze

Von Fuencaliente aus fährt man durch Bananenfelder entlang der Küste, an der es auch immer wieder Bademöglichkeiten gibt. Irgendwann gelangt man zum Leuchtturm und zu den Salinen der Gemeinde. Jetzt beginnt der harte Aufstieg. Knapp 1.000 Höhenmeter geht es hinauf zu den beiden Vulkanen Teneguía und San Antonio. Zur Belohnung darf man am Ende der Tour wieder hinunter zum Meer rasen.

Roque de los Muchachos

Die Strecke hinauf zum Roque de los Muchachos (2.426 m) ist nur etwas für hartgesottene Biker. Man kann den Berg zum Beispiel von Los Llanos aus anfahren.

Los Brecitos

Es gibt nur eine Strecke, die innerhalb der
Caldera
Caldera

(dt.: Kessel). Der dem Spanischen entlehnte geologische Fachbegriff bezeichnet einen Einsturzkrater oder Sprengtrichter mit kesselförmiger Struktur. Dabei wird der Vulkankegel größtenteils zerstört.

de Taburiente für Fahrradfahrer erlaubt ist. Zuerst führt der Weg von Los Llanos aus durch ein Bachbett und anschließend über eine anstrengende Schotterpiste hinauf zum Los Brecitos. Dort oben hat man eine einmalige Sicht.

El Time

Startpunkt ist auf dem Tijarafe (670 m). Zwischen Mandelbäumen und durch Pinienwälder geht es bis zur Höhenroute auf circa 1.200 Meter Höhe hinauf. Im ständigen auf und ab geht es auf dieser in Richtung Süden bis zum Torre del Time, einem Feuerwachturm. Man befindet sich nun direkt an der Steilkante der Caldera und genießt den Blick in den größten Erosionskrater der Welt.
Anschließend geht es hinunter zum Hafen von Tazacorte und von dort aus auf einer kleinen Nebenstraße zurück nach Puerto Naos.

Rund um Barlovento

Der unwegsame Norden La Palmas mit seiner Steilküste bietet natürlich nicht allzu viele Touren für Biker. Eine der wenigen beginnt bei den Naturschwimmbecken von Charco Azul.
An Bananenplantagen vorbei fährt man entlang der Küste bis man die Naturschwimmbäder von El Fajana erreicht. Nach einer Erfrischung geht es eine steile Straße hinauf nach Barlovento. Dort gelangt man schließlich zu der Laguna de Barlovento, einem Wasserbecken in einem Vulkankrater.
Dann wird es wieder sehr steil, diesmal aber zum Glück bergab. Nach dieser anstrengenden Tour darf man sich anschließend auf eine weitere Erfrischung im Charco Azul freuen.
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