El Paso

Im Herzen der Insel gelegen ist der Ort El Paso. Er grenzt direkt an den Süden der
Caldera
Caldera

(dt.: Kessel). Der dem Spanischen entlehnte geologische Fachbegriff bezeichnet einen Einsturzkrater oder Sprengtrichter mit kesselförmiger Struktur. Dabei wird der Vulkankegel größtenteils zerstört.

de Taburiente
und ist damit ein wichtiger Ausgangspunkt für die schönen Wanderungen, die bei »La Cumbrecita« am Rand der Caldera de Taburiente beginnen. Im Centro de Visitantes kann man sich darüber bestens informieren.
Die Ortschaft bieten mit Geschäften und einigen Supermärkten alles was Selbstversorger benötigen. Viele schöne Ferienhäuser sind in El Paso und den umliegenden Dörfern zu finden.

Neben seiner guten Lage hat der Ort auch noch verschiedene andere Dinge zu bieten, dort arbeiten beispielsweise die letzten Seidenweber Europas. In dem sehenswerten Museo de la Seda (Seidenmusem) kann man den Angestellten bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Die Seidenherstellung war einmal ein wichtiger Wirtschaftszweig La Palmas und muss heute staatlich subventioniert werden.

In dem von Deutschen gegründeten Vogelpark »Parque Paraíso de las Aves« lässt sich die Artenvielfalt der kanarischen Lüfte bewundern, aber auch das vom Aussterben bedrohte Schwarzohräffchen. Zusätzlich gibt es dort die größte und modernste Austernpilzzucht der Insel, wovon sich die Besitzer vor der Gründung des Parks ihren Lebensunterhalt finanzierten.

Die Umgebung des Ortes wird geprägt durch Mandelbäume und in geringem Maße dem Tabakanbau. Viele Einwanderer fühlen sich von El Paso angezogen, andere kamen aus dem unwegsamen Norden hinzu. Ein Ortsteil wird hauptsächlich von Deutschen bewohnt.
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