Las Tricias

Nördlich des
Barranco
Barranco

Tiefe, durch Erosion gebildete Schluchten im Bereich vulkanischer Steilhänge. Bei Regenfällen oft Wasser führend.

de Izcagua
, welcher die beiden Gemeinden Puntagorda und Garafía trennt, zieht sich die kleine Siedlung Las Tricias am Hang des Berges Tricias entlang. Das Ortszentrum wird von der hübschen Wallfahrtskapelle La Virgen del Carmen geprägt. Dahinter befindet sich noch eine Bar mit einem alten Krämerladen.

Die Vorgärten der typisch kanarischen Häuser dieser Gegend werden von Orangenhainen, Zitronen- und Avocadobäumen geschmückt. Dank der sonnigen Lage gedeihen diese Pflanzen hier sehr gut. Die Einwohner leben hauptsächlich von Mandelplantagen, ein bisschen Weinanbau und der Ziegenhaltung. Die Mandelblüten färben den Ort im Februar/ März in ein wunderbares Rosa.

Etwas unterhalb des Ortes, in Buracas, findet man einen etwa hundertjährigen Drachenbaumhain, nahe einer Höhlenfundstätte. In den sogenannten Cuevas de Buracas hausten früher die Ureinwohner La Palmas und hinterließen einige sehenswerte Steinzeichnungen. Eine charakteristische Windmühle in Buraca weist den Weg zu den versteckten Höhlen, die auch heute noch vereinzelt bewohnt werden.

Die Gegend um Las Tricias eignet sich bestens zum Wandern. Durch üppige Natur kann man hier, abseits von jeglichem menschlichen Lärm, wunderbar die Vielfalt und Schönheit der Natur genießen.
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