Volcánes la Deseada I und II

Die höchste Erhebung der Vieja ist definitiv der Deseada mit seinen beiden Gipfeln. Der östlichere Gipfel Deseada I ist mit seinen 1.949 Metern der höchste des Rückgrats. Mit einer Höhe von 1.937 Metern ist der Deseada II nur etwas kleiner.
Dank ihrer Höhe und Lage stellen sie zwei perfekte Aussichtspunkte dar, allerdings eher für einen Blick auf die
Caldera
Caldera

(dt.: Kessel). Der dem Spanischen entlehnte geologische Fachbegriff bezeichnet einen Einsturzkrater oder Sprengtrichter mit kesselförmiger Struktur. Dabei wird der Vulkankegel größtenteils zerstört.

de Taburiente und La Palmas Nachbarinseln Teneriffa, La Gomera und El Hierro, als für die Cumbre Vieja selbst. Zwischen den beiden Gipfeln gelegen, befindet sich der etwa 100 Meter tiefe Krater des Deseada. Sein Ausbruch wird auf circa 5.000 – 6.000 v. Chr. zurück datiert.

Wie auf beinahe allen 120 Vulkanen der Vieja, so befindet sich auch auf diesen Gipfeln jeweils ein geodätischer Pfeiler. Das scheint in dieser Gegend auch nötig zu sein, denn sie gilt als die unberechenbarste vulkanische Region des kanarischen Archipels, vermutlich sogar der Welt. Etwa alle 200 Jahre kommt es hier zum Ausbruch.
Der Gipfel des Deseada I bildet in etwa den Mittelpunkt der »Ruta de los Volcánes« und nochmal ein ganz besonderes Highlight auf der eh schon sehr beeindruckenden Tour. Wenn man die Wanderung zweiteilen möchte, könnte man jeweils von einer Seite bis zum Deseada und zurück laufen. Die Route vom Refugio El Pilar bis zum Deseada gilt als der schönste Teil der Wanderung. Die Gipfel der Deseada gehören nicht zur eigentlichen Ruta de los Volcánes, doch man sollte diesen kleinen Umweg auf jeden Fall auf sich nehmen.
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