Barranco de Fernando Porto

Bei Hoya Grande in der Gemeinde Garafía beginnt die sagenhafte Schlucht »
Barranco
Barranco

Tiefe, durch Erosion gebildete Schluchten im Bereich vulkanischer Steilhänge. Bei Regenfällen oft Wasser führend.

de Fernando Porto«
. Der Montaña de las Indias trennt sie zunächst in zwei Ausläufer. Diese treffen in der Nähe von Llano Negro jedoch bereits wieder zusammen.
Der Barranco ist 584 Meter hoch und mündet beim ehemaligen Hafen von Garafía ins Meer. Der Puerto de Garafía ist ein ganz besonders hübsches und lauschiges Plätzchen. Vor einem erhebt sich im Meer ein Fels in etwa 28 Meter Höhe und sorgt für eine stürmische Brandung. Steht man weiter oben im Barranco, bekommt man eine wunderschöne Sicht über diesen Küstenabschnitt.

Über die kahlen Felsenhänge hinweg, mit vereinzelten Sträucher hier und da, bietet sich von oben ein wunderbarer Ausblick über die vorgelagerte Felsengruppe Los Guinchos, zu welcher auch der bereits erwähnte Fels gehört. Ins Meer hin neigt er sich ab und im hinteren Teil befindet sich ein fensterartiges Loch. Das Loch wirkt etwas bizarr, als ob es von Menschenhand gemacht worden wäre.
Wie in den anderen Schluchten des Nordens sind auch hier viele Wolfsmilchgewächse beheimatet und natürlich der farbenfrohe Natternkopf. Die Felswand selbst wirkt teilweise wie mit einem dünnen Teppich aus Moos überzogen. Man darf die steilen Felsenwände jedoch nicht unterschätzen, die Wanderwege des Nordens sind allesamt anspruchsvoll und erfordern absolute Trittsicherheit. Dafür wird man immer wieder mit der einzigartigen Landschaft der Küste des Nordens von La Palma belohnt.
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