Cumbre de los Andenes

Die
Caldera
Caldera

(dt.: Kessel). Der dem Spanischen entlehnte geologische Fachbegriff bezeichnet einen Einsturzkrater oder Sprengtrichter mit kesselförmiger Struktur. Dabei wird der Vulkankegel größtenteils zerstört.

de Taburiente - der riesige Kessel der Insel La Palma - wird im Norden mit dem Höhenzug de los Andenes eingeschlossen. Mit einer Durchschnittshöhe von 2.200 Metern ist er die höchste Erhebung der Insel. Auch der Roque de los Muchachos (2.426 m), der höchste Berg selbst, gehört zu der Cumbre. Daneben sind zudem der Roque Palmero, Pico de La Cruz und Piedra Llana teil dieser Landschaft.
Der sogenannte »Kamm der Zugänge« ist der Überrest eines alten, einst über 3.000 Meter hohen Schichtvulkans, aufgebaut auf dem »Basaltkomplex« der Caldera. Im Süden setzt sich der Höhenzug in der Cumbre Nueva fort, die schließlich in die Cumbre Vieja übergeht. Am Kamm entlang führt die gut ausgebaute Caldera Höhenstraße. Sie ist von alten und jüngeren Lavaströmen geprägt, die sich neben der Fahrbahn erstrecken. Schluchtwände stürzen sich am Rand des Weges teilweise senkrecht in die Tiefe.

Die Temperaturen steigen selbst jenseits der 2.000 Metermarke während des sehr trockenen Sommers oft auf über 25 Grad Celsius. Im Winter kommt es gelegentlich zu Schneefall. Die Monate November bis Februar werden vor allem von Starkregen geprägt, ab März ist es in der Regel trocken. Aufgrund dieser speziellen Wetterverhältnisse ist hier auch eine besondere Flora beheimatet. Die Kammlagen sind weitgehend mit »Codeso«-Büschen bedeckt – im Sommer ein gelbes Blütenmeer aus Geißklee. Außerdem versprüht der weißblühende Teide-Ginster einen herrlichen Duft und die verschiedene Arten von Natternkopf sorgen für eine farbenfrohe Umgebung.
Natürlich eignet sich diese Gegend auch wunderbar für Wanderungen mit phantastischen Blicken in das Innere der
Caldera
Caldera

(dt.: Kessel). Der dem Spanischen entlehnte geologische Fachbegriff bezeichnet einen Einsturzkrater oder Sprengtrichter mit kesselförmiger Struktur. Dabei wird der Vulkankegel größtenteils zerstört.

und die restliche Umgebung der Insel. Vor allem vom Roque de los Muchachos aus hat man eine wunderbare Aussicht. Hier starten jede Menge tolle Wanderrouten sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Wanderer.
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