San Andrés

Mit Los Sauces zusammen bildet San Andrés den Gemeinde-bezirk San Andrés y Sauces. Das wesentlich ältere San Andrés ist im Gegensatz zu Los Sauces ausgesprochen schön und konnte seine Ursprünglichkeit erhalten.
Mitten im Herzen des Ortes liegt die Plaza de San Andrés. Wie aus einem Bilderbuch wirkt sie mit ihrem hübschem Brunnen und vielen typisch kanarischen Häusern mit Holzbalkonen umrahmt. Dort findet man auch die Iglesia San Andrés Apóstol, die eine der ältesten Kapellen der Insel ist.
Alte traditionelle Herrenhäuser, gepflasterte Straßen und mächtige Palmen zeugen von der großen Vergangenheit des Ortes als der Zuckerrohranbau noch florierte. Heute ist dieser Wirtschaftszweig beinahe erstorben. Die Landwirtschaft beruht nun eher auf dem Bananen-, Taro- und Gemüseanbau.

In der Nähe San Andrés' liegt der kleine Fischerhafen Puerto de Espindola. Dort wird noch heute Rum aus heimischem Zuckerrohr gebrannt.
Unweit ist außerdem das in den Fels geschlagene Naturschwimmbecken Charco Azul, welches über den Küstenweg gut zu erreichen ist. Und ganz besonders sehenswert sind natürlich die zum Biosphärenreservat erklärten Lorbeerwälder von Los Tilos, die nur etwa 4 Kilometer entfernt liegen. Vom Parkplatz zwischen den Tunnels beginnt eine 2 bis 3 stündige Wanderung.
Auch wenn San Andrés von der Ferne her eher etwas verschlafen wirkt, erwartet einen doch ein reges Treiben in einer der wichtigsten und hübschesten Altstädte der Insel. Man sollte diesen Ort auf keinen Fall verpassen.
 
  • close
  • GEQUO Reisemagazin

    El Hierro – Auf dem Weg zum einzigen Nullmeridian

    Faro de Orchilla

    Seit Kolumbus wissen wir, hinter Punta de Orchilla geht die Reise weiter, auch wenn erst mal nicht viel mehr als Wasser kommt. Aber noch vor gut 2000 Jahren war an diesem äußersten Punkt El Hierros Schluss mit der damals bekannten Welt.

    Lanzarote – Die Geschichte des Salzes

    Salinas del Janubio

    Heutzutage erfüllen die Meerwassersalinen der Kanaren überwiegend touristische Zwecke. Die meisten der Anlage sind mittlerweile inaktiv, bestechen aber trotzdem mit einer skurrilen Optik

    Lagarto gigante – Die großen Echsen El Hierros

    Rieseneidechse

    Die heute auf El Hierro lebende Rieseneidechse Lagarto gigante galt lange Zeit als ausgestorben, bis 1972 ein Hirte eine Kolonie an der Steilwand Fuga de Gorreta bei Las Puntas entdeckte. Die Entdeckung erregte großes Aufsehen und die gefährdete Art wurde bald unter Naturschutz gestellt.

    La Gomera – Die Pfeifsprache »El Silbo«

    La Gomera – Die Pfeifsprache »El Silbo«

    Wie verständigt man sich über große Entfernungen, wenn es weder Telefon noch Internet gibt, keine Infrastruktur vorhanden ist und der Fußweg beschwerlich und aufwändig ist? Unwegsame Schluchten, dichte Urwälder und schroffe Felsen erschwerten die Kommunikation zwischen verschiedenen Orten bis hin zur Unmöglichkeit. El Silbo hieß die Lösung...