Puerto de Garafía

Neben dem Fußballplatz von Santo Domingo de Garafía führt eine steile Straße zum ehemaligen Hafen hinunter. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts wurde fast alle Waren von und nach Garafía über diesen winzigen Hafen transportiert. Mit der Anbindung an das Straßennetz kam der Transport von Waren über den Hafen zum Erliegen.
Bei rauer See war das Be- und Entladen der Boote nicht möglich. Die Reste der verfallenen Hafenanlage bilden eine wunderschöne Szenerie. Bei der Wanderung zum Hafen erlauben zahlreiche Aussichtspunkte phantastischen Blicke über die Nordküste bis hin zu den Nachbarinseln. 
Der Roque de Garafía ragt nahe des Ufers aus dem Meer. Er ist eine der drei vorgelagerten Felseninseln »Los Guinchos«, an welchen sich regelmäßig hoch aufspritzende Wellen des Atlantiks brechen. In der nebengelagerten schwarzen Sandbucht lädt die stürmische See zum Body Surfen ein. Zum Baden gehen ist die Brandung meist zu stark.
 

Doch vor allem für Wander- und Naturfreunde ist dieser Küstenabschnitt ein wahres Paradies. Steilhänge, Lava- formationen, Wohnhöhlen am Hafen und die wunderschöne wildromantische Umgebung der Nordwestküste bieten viel zu sehen.
Viele Exemplare der Wolfsmilch (Euphorbia balsamifera) prägen hier die Pflanzenwelt zwischen den schroffen Klippen des unwegsamen Gebietes.
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