Charco Azul

An der Uferpromenade El Melonar, zwischen San Andrés und dem Puerto Espíndola, befinden sich die Naturschwimmbecken El Charco Azul. Charco Azul bedeutete eigentlich nichts weiter als »blaue Lagune« oder besser »blaue Pfütze«. Vom Ortszentrum San Andrés' aus erreicht man die Naturschwimmbecken über eine mit Bananenplantagen gesäumte Straße.
Die normalerweise starke Brandung an diesem Küstenabschnitt wurde mit Wellenbrechern künstlich abgeschwächt und die Becken mit Betonmauern gegen das Meer abgegrenzt. Es gibt ein großes Schwimmbecken, ein kleines Kinderbecken und eines mit dem Namen »Charco de las Damas« (die Lagune der Damen). Die Meerwasserbecken sind vom Lavagestein umschlossen und werden je nach Gezeitenstand oder Brandung mit frischem Wasser versorgt.

Um die Becken herum angelegt gibt es ein in Stein gebautes Restaurant mit hübscher Terrasse, Duschen, Toiletten, Umkleidekabinen, einen Kinderspielplatz und genügend Sonnenschirme. Auf den löchrigen Felsen, die als Liegefläche dienen, sieht man des öfteren kleine schwarze und rote Krebse umher huschen.
Nach einem schweren Steinschlag im Frühjahr 2009 war das Naturfreibad längere Zeit geschlossen, konnte jedoch zum Glück zwischenzeitlich wieder geöffnet werden und empfängt wieder jede Menge Gäste. Vor allem an Wochenenden im Sommer herrscht ein reges Treiben.
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