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Im Nordosten

1. Santa Cruz de La Palma

Die Inselhauptstadt ist der Startpunkt der Tour durch den Nordosten. Die vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt sollten an einem separaten Tag besichtigt werden. Bei der ersten richtige Möglichkeit verlässt man die Hauptstraße rechts auf die Küstenstraße LP 102. Das ist zwar ein Umweg, wird aber mit einer wunderschönen Küstenkulisse belohnt.

2. Puntallana

Die LP 102 führt langsam wieder weg vom Wasser in Richtung der Stadt San Juan de Puntallana. In der dazugehörigen Altstadt findet man die Casa Luján. Das ist ein altherrschaftliches Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert, welches ein Museum über das Kunsthandwerk und das frühere Leben auf La Palma beherbergt. Ansonsten gibt es noch die zum Kulturerbe erklärte Iglesia de San Juan Bautista zu besichtigen. Die Kirche wurde Johannes dem Täufer gewidmet und stellt ein gutes Beispiel kanarischen Barocks und des Mudéjar-Stils dar.

3. Playa de Nogales

Wieder ein Stück zurück auf der Küstenstraße LP 102 nimmt am Ortseingang von Puntallana die erste Strasse nach rechts zur Playa de Nogales. Die Strasse endet am Parkplatz. Zum Strand steigt man etwa 15 Minuten hinab. Da der Strand nur bis Mittag in der Sonne liegt, sollten Sonnenanbeter den Nachmittag meiden.

4. Cubo de la Galga

Auf der Weiterfahrt kommt man durch den Ortsteil La Galga. Dort gibt es schräg gegenüber dem Restaurant Casa Asterio ein beschildertes Sträßchen, das in westliche Richtung führt. Man folgt diesem Sträßchen 2,5 Kilometer bis zu einer großen Wandertafel. Falls sie Parkbucht versperrt ist, kann man am Rand parken. Von dort ist man in 15-20 Minuten im Inneren des Lorbeerwaldgebietes Cubo de la Galga.

Dazu schlägt man zunächst einen nach rechts markierten Pfad (PR LP 5.1) ein, der an einem Wasserrohr entlang führt. Nach 2 Minuten geht es links bergauf und nach kurzem Abstieg führt ein rechts abzweigender Pfad in wenigen Schritten in das Kerngebiet des Cubo de la Galga.

5. Mirador de la Galga

Wunderbar ist auch der Blick vom Mirador de la Galga. Man folgt kurz der Straße bei San Bartolomé in Richtung Küste. Der Aussichtspunkt befindet sich direkt an der Kante des Barranco de La Galga und bietet ein wunderbares Panorama über die Küste und die Regenwaldberge bis hinauf zur Cumbre.

6. Puente de Los Sauces

Nun nimmt man die LP 1 weiter in Richtung Norden spannt sich eine spektakuläre Bogenbrücke über den tiefen Barranco del Agua. Von der alten Straße aus, die einen großen Bogen um das Tal macht, hat man eigentlich die beste Sicht auf diesen 357 Meter langen Brückenbogen, der übrigens der längste Spaniens ist.

7. San Andrés

Gleich hinter der Brücke sucht man sich die erste Möglichkeit, um rechts nach San Andrés abbiegen zu können. Der alte Teil wirkt wie in einem Bilderbuch. Die Plaza de San Andrés mit ihrem Brunnen, die Iglesia San Andrés Apóstol und die vielen typisch kanarischen Häusern sind absolut sehenswert.

San Andrés bietet sich für ein Mittagessen an der Plaza de San Andrés an. Andere gute Einkehrmöglichkeiten für ausgehungerte Menschen findet man am Charco Azul oder am Puerto Espíndola.

8. Charco Azul

Die Naturschwimmbecken Charco Azul liegen kurz nach dem Ortsausgang von San Andrés. Die Becken im Lavastein sind gegen die starke Brandung geschützt.

9. Puerto Espindola

Der kleine Fischerhafen Puerto Espindola befindet sich nur unweit von den Naturschwimmbecken Charco Azul an der Küstenstraße ein Stück weiter im Norden. Dort wird heute noch Rum aus heimischem Zuckerrohr gebrannt. Am Hafen bietet sich ein Besuch im Restaurant Mesón del Mar an. Von der Terrasse aus überblickt man den Hafen mit seinen Schiffen.

10. Puerto Talavera

Über die LP 104 sucht man sich seinen Weg zurück auf die Hauptstraße LP 1. Nach etwa 10 bis 15 Minuten hält man sich bei der Calle Lomo Romero rechts und folgt dieser zur Küste, bis man den Puerto Talavera erreicht hat. Man kann auch direkt weiter bis zu den Naturschwimmbecken von La Fajana fahren und von dort aus eine nette Wanderung zum Puerto Talavera und zur Punta Cumplida an der zerklüfteten Lavaküste entlang machen. Dazu folgt man der LP 1 noch etwas weiter, bis die Piscinas del Fajana (oder zunächst Barlovento) ausgeschildert sind.

Der Puerto Talavera ist eine unzugänglich wirkende, aufregende Landzunge, die einst als eine der wichtigsten Verkehrsverbindung auf See galt. Heute wird der ehemalige Hafen von den Bewohnern zum Fischen benutzt. Von dort erblickt man auch schon sein nächstes Ziel, den Leuchtturm von Punta Cumplida.

11. Punta Cumplida

Man folgt also der Küstenstraße weiter nach Norden bis man den unübersehbaren Leuchtturm (Faro) erreicht hat. Der älteste noch bertriebene Leuchtturm der Insel wurde 1861 erbaut. Man kann dort noch die alten Hühnerstelle sehen, in denen die Leuchtturmwärter (Fareros) Brieftauben züchteten, um den Kontakt zur Außenwelt nicht zu verlieren.

12. Piscinas del Fajana

Bei Barlovento findet man an der Küste die Piscinas del Fajana. Die Naturschwimmbecken sind gut erschlossen und bieten sich zum Verweilen an. Dort kann man in aller Ruhe den Tag ausklingen lassen.